atelier-mof / Kunstausstellung im historischen Lokschuppen


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Diesen Blogbeitrag schiebe ich seit Monaten vor mir her, da ich immer das Gefühl habe, nicht in Worte fassen zu können, was ich hinsichtlich dieses Abends denke. Aber ich muss euch endlich diese Bilder präsentieren & dabei geht es ja auch gar nicht um mein Geschriebenes, sondern um die Eindrücke, die hier hinterlassen wurden... Am 24. November vergangenen Jahres durfte ich diese sehr persönliche Ausstellung von Michael O. Flüß fotografisch begleiten & ich befand mich in bester Gesellschaft. Klar, Erkrath ist ein Dorf, aber manche Gesichter kenne ich auch mehr oder weniger von unserer jährlichen Ladiesnight in der Buchhandlung Weber & ich habe mich wirklich gefreut, die eine oder andere Lady auch hier zu entdecken. Bis dato kannte ich Michael nur flüchtig als den Mann von Anke, von der ich ja seit der ersten Stunde bekennender Fan bin, die wiederum ich aber eigentlich auch nicht gut genug kenne, um hier jetzt wer weiß wie ins Detail zu gehen... Und doch kann ich nicht umher, als meine Begeisterung in Bezug auf dieses Paar mit euch zu teilen. Ich weiß nicht, welche Partei sie wählen, ob sie nachhaltig einkaufen, oder tierlieb sind & für den ein oder anderen mag es nach einer Idealisierung klingen, aber für mich zählen nur die Gefühle, die ihre Arbeit, ihre Kunst in mir auslösen. Anke gehört schon per se zu den charismatischsten & interessantesten Frauen, die ich jemals kennengelernt habe, aber wenn sie singt...oh Mann, da bin ich wahrlich verliebt, da bleibt kurz die Zeit stehen & ich spüre irgendwann meinen angespannten Körper, der vor Faszination erstarrte... Ihre Interpretationen von Klassikern & Evergreens sind oft besser als das Original. Ich nenne jetzt keine Titel, da ich mir sonst den WOW-Effekt für die Eröffnungsfeier meines Projekts versaue... Lange Rede kurzer Sinn; Anke ist toll, ergo muss ihr Partner auch toll sein, klar. Bin also schon total voreingenommen an die Sache rangegangen, aber warum auch nicht... Ich spaziere also in den Lokschuppen & erwarte einen netten Abend... & sehe; diese wundervollen Bilder. Von weitem wirken die meisten wie Fotografien, so real sind sie gemalt. Ich bin bestimmt kein Kunstkenner, aber ich habe wirklich selten so beeindruckende Arbeiten bestaunen dürfen, meinen Geschmack haben sie auf jeden Fall zu 100% getroffen, ständig habe ich mich beim Betrachten in Gedanken verloren, welche Leinwand ich wo in meiner Wohnung am liebsten aufhängen würde. Lieber Michael, ich habe am 13. Juni Geburtstag, kleiner Wink mit dem Zaunpfahl... ;-D Zuletzt möchte ich noch ein paar Zeilen seiner Homepage zitieren, denn Wibke Behrens M.A. hat es einfach vortrefflich in Worte gefasst: "Ein Künstler. Ein Entdecker. Ein Beobachter. Drei Personen in einer: Michael O. Flüß als magischer Realist, der seine lexikalische Matrix schafft und auf dieser ein universales, gleichzeitig sehr spezifisches und einzigartiges Terrain absteckt, zudem mit einer eigenen Sprache, deren enzyklopädischer Tenor die einzelnen Siedler und  technische und architektonische Konstrukte bestimmt und in die ihm eigene urbane Topografie setzt. Die Kunst von Michael O. Flüß liegt also nun da und ist bereit als Neuland betreten zu werden. Diese abgebildete reale Welt, die dem Fotorealismus näher zu sein scheint als dem phantastischen Surrealismus in magischer Sphäre, ahmt nun nicht nur in mimetischer Tradition die Natur nach, sondern betritt in Verschmelzung von poetischer Funktionalisierung und entwaffnender Wirklichkeitstreue eine andere Dimension. Sie erschließt sich doch mitnichten auf den ersten Blick, lässt den kurzzeitigen stipp-visitierenden Betrachter, quasi auf der Durchreise, dennoch nicht gänzlich in visueller Dunkelheit, da ein Lichtschimmer interpretatorischer Verständlichkeit auch dem schnellen Blick Erhellung anbietet."

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(Dieses coole Schmuckstück hat die gute Anke mir übrigens noch am gleichen Tag spontan als Dankeschön gezaubert, ohne Worte, oder?)

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